VW Tiguan TSI

Jugendkultur!

Meet&Greet im VW Tiguan mit Mark Forster & MC Fitti!

Nicht die Generation X, Y oder Golf ist heute im Fokus, sondern schlicht die „Generation 2“ genannte neue Version des VW Tiguan. Das klingt so dezent wie das oft als bieder bezeichnete, aber erfolgreiche Design der ersten Tiguan Generation. Er war noch nie ein Trendsetter, obwohl er mit über 2,6 Millionen verkauften Einheiten der beliebteste SUV in Deutschland ist. Dieser Erfolg soll bleiben, aber mehr Trend oder besser gesagt, mehr „trendy“ und mehr „Chic“ könnte schon sein.

 

Marco Pavone, Team Leiter Exterieur Design bei der Volkswagen AG, erklärt uns, wie der neue VW Tiguan diesen Sprung schaffen möchte. Untenrum baut der Tiguan Generation 2 als erster SUV aus dem Volkswagen-Konzern auf dem „Modularen Querbaukasten“ auf. Dies lässt durch die nun breitere Spur und einer anderen Dachlinie eine sportlich markante Linienführung zu. Unterstützend wirken dabei die Kanten und Sicken entlang der Karosserie, die dem neuen Tiguan einen spannenden, progressiven Ausdruck verleihen. Wie gemacht, nein, nicht fürs Gelände, obwohl er es mit seinem, in dieser aktuell einzigen Benzinvariante, serienmäßigen 4MOTION Active Control Allrad könnte. Wie die meisten SUV wird man ihn allerdings in der City sehen, vor den Shopping Malls, den IN-Restaurants und der KiTa.

 

So testen wir auch am besten in dieser Umgebung und fahren durch die sich immer neu erfindende Metropole Berlin. Von Hot Spot zu Hot Spot, wie dem Bikini Berlin, dem Voo Store, vorbei am Checkpoint Charlie zur Markthalle Kreuzberg, bewegen wir unseren Tiguan 2.0 TSI in der auffallenden Farbe „Habanero Orange.

Die neue Innenraum-Architektur, die gute Ergonomie und die Anzahl der elektronischen Helfer lässt uns diese typische „Stadtaufgabe“ Stopp&Go Verkehr äußerst entspannt erledigen. Der Front Assist mit City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung ist wie gemacht für die überfüllte Hauptstadt. Das Navigieren selbst erfolgt über den zentral angeordneten und großen Touch-Screen-Bildschirm.

 

Um völlig abzuschalten und um entspannt an den zahlreichen Baustellen in der Stadt zu bleiben, hören wir unsere Lieblings-Musik. Mit dem optionalen Dynaudio Contour Sound System und 300 Watt verwandeln wir den neuen Tiguan in eine fahrende Music stage. Acht Lautsprecher und ein digitaler 8-Kanal-Verstärker des dänischen Premium- Lautsprecher-Herstellers, lassen vom klassischen Konzert, Rock oder modernen deutschen Songs jeden individuellen Geschmack zu.

So schön relaxt, auch dank der optionalen (1.045 Euro Aufpreis) Adaptivdämpfern, gleiten wir im deutlich verjüngten Tiguan über holprige Straßen in den „Mellowpark“. Das im Südosten der Stadt gelegene Areal an der Spree ist Europa’s größter Skate- und BMX-Park. Ein Zentrum, ja sogar ein Knotenpunkt der Jugendkultur in Berlin.

 

Hier treffen wir zwei junge Künstler, die sich viel besser mit Musik auskennen als wir. Mark Forster der den ZDF EM-Song 2016 singen wird und Gute-Laune-Rapper MC Fitti, der auch schon bei den ganz Kleinen hoch im Kurs steht und direkt für Autogrammwünsche umringt wird.

Beide Musiker nutzen die Geländegängigkeit des VW Tiguan spontan aus und drehen direkt ein paar Runden durch Schlammlöcher und über die hügelige BMX-Strecke. Wir haben Gelegenheit bei MC Fitti mitzufahren, danach nehmen sich beide Zeit für ein Interview:

 

AWR:

Wir sind hier im Berliner Skate- und BMX-Paradies Mellowpark. Habt ihr auch geskatet oder was habt ihr früher als Jugendlicher gemacht?

Mark Forster (MF):

Klar. Ich komme vom Dorf und ein Vorteil daran ist: keiner stört dich beim Skaten! Ehrlich gesagt, habe ich aber lieber einfach dabeigesessen und zugesehen…

MC Fitti (MCF):

Es ist schön, dass es noch solch tolle Plätze hier in Berlin gibt. Da kommen direkt jugendliche Gefühle hoch, weil ich damals auch versucht habe zu skaten. Ein paar leichtere Tricks hatte ich drauf und habe fast meine ganze Jugend auf dem Brett verbracht.

 

AWR:

Mit dem neuen Tiguan geht’s zu Berliner Hot Spots. Ihr beide wohnt in Berlin. Was macht für euch die Stadt aus, was mögt ihr an Berlin?

MF:

Ich wohne seit 10 Jahren in Berlin und fühle mich hier mittlerweile sehr zu Hause. Ich liebe an der Stadt, dass ich das Gefühl habe in 100 Städten gleichzeitig zu wohnen. Wenn ich Lust auf was Neues habe, gehe ich einfach zwei Straßen weiter und bin in einer neuen Welt.

MCF:

In Berlin geht einfach alles! Wenn du willst kannst du jeden Tag unterwegs sein und Sachen unternehmen und an den verschiedensten Orten Leute treffen. Du kannst von Mittwoch bis Mittwoch Fete machen und dich in der Großstadt verlieren. Aber du kannst auch ganz entspannt in deinen Lieblingsecken abhängen und bei deinem Späti an der Ecke eine Limo trinken. So richtig Kleinstadt eben.

 

AWR:

Der neue VW Tiguan kommt optional mit einer Dynaudio Soundanlage. Wie wichtig ist euch als Musiker die Musik im Auto, was hört ihr?

MF:

Musik im Auto ist für mich fast wichtiger als die PS-Zahl… Wenn ich abends aus dem Studio komme, höre ich mein Tageswerk auf dem Heimweg und teste sozusagen an mir selber.

MCF:

Ein Auto braucht eigentlich gar nicht so viele Extras. Aber schöne Felgen und eine gute

Anlage sind ein Muss! Da kurbelt man schon mal gerne das Fenster an der Ampel runter und dreht den Sound auf. Ich mag die Dynaudio-Anlage sehr gerne. Wenn ich im Studio war und einen Demo-Song fertig habe, teste ich den immer im Auto. Wenn er da gut klingt hat man alles richtig gemacht.

 

AWR:

Hört ihr eure eigene Musik auch selbst zur „Entspannung“ oder ist das manchmal einfach „too much“? Besonders wenn man an neuen Songs im Studio gearbeitet hat, etc.

MF:

So lange ich an einem Album arbeite, höre ich die eigenen Sachen schon extrem oft. Das ist super wichtig um herauszufinden, was mich noch stört oder was man noch verbessern kann. Sobald das Album abgegeben ist, gewinne ich Abstand und höre es eigentlich nur noch bei meinen Konzerten.

MCF:

In der Entstehungsphase neuer Songs höre ich diese gerne rauf und runter. Dann kommen neue Ideen dazu und man arbeitet weiter daran. Später dann eher weniger. Wenn ich dann manche Songs dann doch mal wieder höre, freue ich mich und denke „Wie biste denn darauf wieder gekommen?“.

 

AWR:

Was habt ihr als Jugendliche gehört?

MF:

Die großen Songwriter wie die Beatles oder Queen. Später dann viel deutschen HipHop wie Freundeskreis oder die Beginner. Meine Musik ist vielleicht eine Mischung aus beiden Welten.

MCF:

Ice-T, Guns Roses, Nirvana, Beastie Boys und Michael Jackson

 

AWR:

Was sind eure kommenden Projekte? Neue Alben, Tour?

MF:

Mein neues Album TAPE erscheint am 03.06.16. Der Sommer steht für mich im Zeichen der EM in Frankreich, da meine erste Single WIR SIND GROSS der offizielle ZDF EM-Song ist und ich für die ARD-Jugendradios als Reporter in Frankreich unterwegs bin. Außerdem spielen wir wahnsinnig viele Festivals, worauf ich mich besonders freue! Es wird nicht langweilig…

MCF:

Im Sommer bin ich auf „Holiday Tour“. Ich schnapp mir meine Jungs und wir verbringen zwei Monate im Sommer auf Campingplätzen, an Stränden, auf Rasthöfen oder irgendwo wo es uns hinverschlägt.

Im September geht es dann mit Live-Auftritten in kleinen schwitzigen Clubs wieder los. Aber, ich hätte mal wieder Lust auf ne ordentliche Portion Urlaub in der Heimat, so wie früher!

 

AWR:

Danke euch beiden für das angenehme Gespräch.

 

Das Interview führte AWR Magazin Redakteur Bernd Schweickard.

Text: Bernd Schweickard

(c) Foto: Markus Nass für Volkswagen (4), Bernd Schweickard

 

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