Need for Speed Rivals

Willkommen in Redview County, Schauplatz ständiger Streetracing-Rivalität zwischen Cops und Racern. Beide Seiten liefern sich einen erbitterten Kampf um die größte Aufmerksamkeit in lokalen, nationalen und sozialen Medien zu bekommen und an die besten Wagen, Modifikationen und Technologien zu gelangen. Riskiere alles gegen deine Rivalen.

So lautet die offizielle Einleitung in das Game. Die “virtuelle Realität” ist aber ein klein wenig anders. Als Raser macht das Game schon Spaß. Vor allem wenn man seinen Wagen nach eigene Vorstellungen aufgemotzt hat. Lackierungen, Felgen und Nummernschilder können angepasst werden. Für jede Situation lassen sich verschiedene Wagenpakete abspeichern. Fahrten als Polizist sind hingegen eher langweilig, so wie im richtigen Leben halt auch.

Allerdings das neue “All-Drive” System, eigentlich das Herzstück des neuen EA Rivale, funktioniert in der Praxis leider nur temporär. Die suboptimale Online-Anbindung fällt durch ständige Ruckelt auf, wobei das nicht mal das größte Problem ist. Die Jagden führen meist in ein nicht vorhersehbares Gruppenchaos. Zu viele Autos und Gegner verwirren den Spieler, so das man schnell die Übersicht verliert. Dazu eine schlechte Kamera-Perspektive und das Gefühl, ein nur mal wieder schnell zusammen gebasteltes need for speed erhalten zu haben.

Schön ist die Welt in der wir uns bewegen, auch wenn es grafisch wieder einmal kein Highlight ist. Insgesamt kann man auch als Gelegenheitspieper der die Vorgänger vielleicht nicht kennt, auf Rivale gut verzichten. Die Hoffnung bleibt, das EA der früher sehr erfolgreichen Rennspielserie mit neuen Ideen zu einem dem Game angemessenen Comeback verhilft. Wir würden es uns wünschen und dann das Gaspedal wieder durchtreten.

Text: Eike Lorenz

(c) Foto: EA

 

 

 

 

(c) Foto: Anbieter

 

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