Mazda CX-3 AWD

Schöner Jahresstart

„Und wie seid ihr ins neue Jahr gekommen?“ ist doch so eine altbekannte Floskel die gerne mit „Wir sind schön ins neue Jahr gestartet.“ beantwortet wird. Bei uns stimmt diese Aussage nun auch im Kern. Der Start ins automobile Testjahr 2016 erfolgte bei uns mit dem für das schöne „Kodo“-Design ausgezeichneten Mazda CX-3!

Im Sommer 2015 stand er erstmals bei den Händlern, der neue Mazda CX-3, der die Klasse um den erfolgreichen Opel Mokka, aber auch den Nissan Juke oder Fiat 500X aufmischen soll. Nicht nur mit Technik, sondern vielmehr noch als schicker Lifestyle-SUV. Ein logischer Schritt, nicht nur weil der größere Bruder, der CX-5 sich gut am Markt behauptet, sondern weil alle Prognosen auf ein weiteres Wachstum des SUV-Marktes hindeuten.

Der CX-3 ist nicht nur dabei sich als Schönling in dieser SUV-Klasse zu etablieren. Nur wenige Monate nach dem Verkaufsstart setzt sich der CX-3 erstmals im Oktober an die Spitze der Mazda Verkaufsrangliste in Deutschland. Der neue Crossover-SUV ist das meistverkaufte Mazda Modell hierzulande und er will noch weiter nach oben.

 

Dabei hilft ihm der für 1.800 euro optional erhältliche Allradantrieb der in unserem Testwagen verbaut ist. Das System ist Sprit sparend ausgelegt, daher fährt der Wagen meistens nur mit Frontantrieb und bei Bedarf wird der Antrieb an der Hinterachse automatisiert hinzugeschaltet. Allerdings erfolgt der Vortrieb in unserem Testwagen nicht in Verbindung mit einem SUV typischen Dieselaggregat. Obwohl für den CX-3 ein neuer kleiner 1,5 Liter Dieselmotor erhältlich ist. Mit 105 PS und 270 Nm Drehmoment ist er aber kein Kraftpaket, verbraucht dafür laut Werksangabe aber nur 4,7 Liter Diesel auf 100 Kilometer.

Wer im normalen Kilometerzyklus bleibt, könnte auch mit einem der beiden Benziner glücklich werden. Der kleine leistet 120 PS, wer wie wir den Allradantrieb möchte, bekommt die 150 PS Maschine eingepflanzt. Die bis zu 204 Nm Leistung dieses 2,0 Liter Skyactiv-G Vierzylinder-Benziner wird in unserem Testwagen per Sechsgang-Handschaltung an die vier Antriebsräder gebracht.

Auf dem Papier erscheinen die Werte ausreichend, in der Praxis wenn man sich überwiegend im bergischen Umfeld bewegt, geht dem CX-3 schnell die Puste aus. Während die Konkurrenz auf moderne kleine Turbo-Benziner setzt, werkelt im CX-3 noch ein Sauger. Mit dem sauber zu schaltenden Sechsganggetriebe lässt er sich im urbanen Umfeld dennoch flott bewegen, zäh wird es erst auf der Autobahn wenn die Tachonadel über 150 km/h gehen soll. Dann wirkt der Motor auch brummig und es wird unangenehm im Innenraum.

 

„Der CX-3 ist nicht nur außen schön, er ist auch schön ausgestattet!“

 

Bis dahin fühlt man sich im CX-3 aber sehr wohl, auch ein Ergebnis der gezielten Geräusch- und Vibrationsdämpfung. Aber auch weil der nur 4,28 Meter kleine Mazda innen sehr geräumig ist und angenehme Materialien verbaut sind. Die Bedienung des Navigationssystems ist modern mittels Drück- und Drehknopf durchführbar. Auch ohne die Anleitung zu lesen sind wir schnell im System vertraut. Das Head-Up Display ist zwar im Kern nur eine ausklappbare Plastikscheibe, funktioniert aber einwandfrei und ist gut ablesbar, auch bei hellem Tageslicht.

Der kleine Japaner ist vollgepackt mit Assistenzsystemen wie einen Notbrems-, einem Spurhalte- und einem Fernlichtassistent. Ein Novum in diesem Segment ist der Abstabndsregeltempomat, der den Fahrer entlastet in dem er den Abstand zum Vordermann automatisch regelt. Das Kurvenlicht hilft den Vordermann auch frühzeitig zu erkennen.

 

Uns gefällt der neue Mazda CX-3 sehr gut. Insgesamt punktet er mit einer guten Ausstattung und für das Fahrzeugsegment hochwertigen Verarbeitung. Der Einstieg in den schönen SUV erfolgt ab 17.990 euro, wir empfehlen die Center Line Version für 19.990 Euro, bei der bereits das Navigationssystem und verschiedene Fahrerassistenzsysteme serienmäßig sind. Den „Chic“ des CX-3 gibt es ja schon gratis dazu.

Ebenfalls vom schönen Design des CX-3 überzeugt hat sich Can Struck von Drivers Groove, der den CX-3 in weiß ohne Allrad fuhr.

 

Text: Bernd Schweickard

© Foto: Bernd Schweickard

 

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