Jeep @ EuropeanBikeWeek

US Legends Weekend am Faaker See

 

Den Unterarm in Richtung Asphalt zu strecken ist keine Müdigkeitserscheinung mancher Biker, sondern der Gruß zwischen Harley-Fahrern. Und davon gibt es an diesem Wochenende am Faaker See in Österreich eine ganze Menge. Rund 85.000 Motorräder, überwiegend welche der amerikanischen Kultmarke Harley-Davidson, versammeln sich zum großen Finale der EuropeanBikeWeek in idyllischer Landschaft. Die 125.000 Besucher bestaunen dieses Jahr aber nicht nur die teils aufwendig umgebauten Edel-Motorräder, sondern auch einige Showcars der Marke Jeep, der vierrädrigen Ikone aus den USA und Ehrengast im Harley Village dieses Jahr.

 

Dort präsentiert Harley-Davidson seine 2016er Neuauflagen der XL 883N Iron, der XL 1200X Forty-Eight und natürlich, die Softail S-Modelle mit größerem Hubraum. Jeep bringt ebenso sein komplettes Fahrzeugportfolio mit an den See und wird bis Festivalende über 1.400 Testfahrten durchführen.

 

Direkt am Eingang des Harley-Village steht ein Jeep Renegade Showcar, „made for Freedomlovers“ wie das Schild über ihm klarmacht. Und cool schaut er aus, in seinem „Metropolitan Look“, bei dem zuerst der glatte metallische Glimmerlack auf der gebürsteten Metalloberfläche auffällt. Er erinnert an historische Flugzeuge, mit denen Abenteurer die Sahara oder den Dschungel überflogen haben. Eine höhere Bodenfreiheit durch längere Federwege und größere Reifen sollen diesem Renegade ein Durchkommen auch in nicht besiedelten Landschaften gewährleisten. Alleine wenn ich in der sengenden Sonne an diesem Wochenende neben diesem Renegade stehe, spüre ich, wie mir spontan ein 3-Tage-Bart wächst, sich mein TShirt in ein Kaki-farbenes Hemd mit aufgerollten Ärmeln tauscht. Ich schiebe meine dunkel getönte Pilotenbrille auf der Nase zurecht und das „Adventure-Gen“ in mir ruft immer lauter „Born Free“.

 

„Ein Hauch von Indiana-Jones steckt in jedem Jeep“!

 

Das laute Auspuffknallen einer der vielen vorbeifahrenden Harley’s reißt mich jäh raus dem Gebirge in Papua-Neuguinea und ich bin wieder mitten im Trubel, ein Normalo inmitten kerniger Biker und Freiheitsmenschen. Wobei, so ganz stimmt mein Weltbild vom harten Biker hier nicht. Zur EuropeanBikeWeek versammeln sich alle, die den amerikanischen Traum von Lässigkeit und Souveränität leben möchten, wenn auch nur für ein paar Stunden. Ob Rocker, Anwalt, Familienvater oder „Bike-Opa“, hier treffen alle Klischees und Kulturen aufeinander und es geht wunderbar friedlich zu. Gegenseitiges Bestaunen der Motorräder und die Freude am Fahren, am Leben des Mythos, vereint alle.

 

„Der Weg ist das Ziel“!

 

Dieser legendäre Spruch gilt wohl für keine Marken und Produkte so, wie für Harley-Davidson im Zweiradbereich und für Jeep bei den Automobilen. So nutzen auch wir die Möglichkeit einer Ausfahrt in die österreichischen Berge, rund um den Faaker See. Mit einem von Jeep Deutschland zur Verfügung gestellten Grand Cherokee, dem Top Modell der Jeep-Palette, dem Häuptling, sind wir bestens auf alles vorbereitet. Sein 3.0 Liter V6 Diesel-Motor mit 250 PS hat natürlich mit den Steigungen auf der Nockherbergstraße bis zum 2.000 Meter hohen Gipfel keine Schwierigkeit.

 

In einem Convoi aus drei Harley Davidson und einer bunten Mischung der Jeep Modellpalette, Wrangler, Renegade und Cherokee, genießen wir die Freiheit des „slow cruising“ durch wunderschöne Landschaften. Beim kleinen Offroad-Teil fahren wir allerdings ohne die Motorräder, die sich uns später, als wir wieder auf Asphalt sind, anschließen.

 

Über das gesamte Wochenende finden Aktionen überall entlang des Sees statt. Die HOG, Harley Owners Group und die JOG, Jeep Owners Group, bilden eine starke Community, dessen Teil wir für zwei Tage sein dürfen. Die Mitglieder beider Clubs vereint die Leidenschaft für Reisen und Abenteuer, die durch die Produkte in ihrer jeweiligen Welt, mit zwei oder vier Rädern, ausgedrückt wird.

 

So wie viele Harley Davidson Enthusiasten ihr Bike veredeln, haben Jeep-Fahrer die Möglichkeit, mit dem hauseigenen Zubehörshop „Mopar“ ihren Jeep zu individualisieren. Ob spezielle Lederausstattungen, eine Performance Motorhaube oder praktisches wie eine Seilwinde, fast alles ist möglich, um das persönliche Abenteuergefühl durch den Jeep auszudrücken. Made for „Freedomlovers“.

 

Begleitet wurde ich bei diesem „Freedomlovers“-Weekend von Jasmin Müller von Countrypumpkinexploringtheworld. Hier geht’s zur Ihrer Story der EuropeanBikeWeek.

Hier gehts zu unserer großen Bildergalerie der Highlights!

Text: Bernd Schweickard

© Foto: Thomas Stark für Jeep (4), Bernd Schweickard

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