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Volvo Wintertestfahrt 2016

By on Februar 8, 2016
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Volvo Wintertestfahrt 2016

20 Jahre Volvo Allradtechnik – Eine Reise durchs Berchtesgadener Land!

 

Die Volvo Wintertestfahrt ist selbst schon zur kleinen Tradition geworden, auch wenn es sie noch nicht so lange gibt, wie die Volvo Allradmodelle. 1996 erschien mit dem Volvo 850 AWD das erste schwedische Modell mit vier angetriebenen Rädern am Automarkt. Das vorgestellte System das über einen variablen Vierradantrieb mit Visco-Kupplung verfügt um die Dynamik einen Fronttrieblers zu erhalten, gilt zu Recht als Vorläufer des heutigen, elektronisch gesteuerten Allradsystems mit „Instant Traction“.

 

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Mit dem V70 Cross Country, dem XC90 und dem schon leicht angegrauten XC60, der aktuell wieder einmal das meistverkaufte kompakte Premium-SUV in Europa ist, wurde das Volvo AWD-Portfolio konsequent ausgebaut. Heute haben 35 Prozent der Volvo Neuzulassungen in Deutschland das fahrdynamisch ansprechende Allradsystem unter der „Schwedenstahl“-Karosserie. Und dass diese nicht nur eckig und sicher sein muss, beweisen die schwedischen Designer mit dem Volltreffer XC90!

 

Auch wenn er noch noch selbst in den Startlöchern steht und noch lange nicht alle bereits bestellten Fahrzeuge ausgeliefert worden sind, trägt der neue XC90 zum „Alltime High“ 2015 bei, als der schwedische Autobauer erstmals in seiner 89-jährigen Unternehmensgeschichte mehr als eine halbe Million Fahrzeuge absetzen konnte.

Alleine in Deutschland legte der XC90 mit mehr als 7.200 Bestellungen seit der Vorstellung einen glänzenden Start hin. Auch vor dem Hintergrund, dass ein bestellter XC90 im Durchschnitt rund 80.000 Euro kostet.

Etwas preiswerter soll mit dem neuen XC90 D4 der Einstieg in die neue Volvo Premium-Welt ausfallen. Ab 49.400 Euro ist der XC90 mit Frontantrieb und einem 190 PS starken Dieselmotor ausgestattet. Die Benziner-Palette wird nach unten mit dem neuen T5 abgerundet. Allerdings ist der „Einstiegsbenziner“ für 54.700 Euro mit 254 PS auch nicht gerade untermotorisiert.

 

Wer Leistung satt im neuen XC90 möchte und das idealerweise auch noch umweltbewusst, der macht sein Kreuz im Bestellformular beim ebenfalls neuen T8 Twin Engine. Das Flaggschiff der Wikingerflotte erscheint nicht nur wie unser Testwagen von außen dynamisch und kraftvoll, dank „R-Design“-Komponenten, sondern hat unter der geschmackvollen Karosserie auch einen Bären-Antrieb. Die Systemleistung von 407 PS teilt sich auf einen 2.0 Liter Benziner auf, der 320 PS liefert und einen Elektromotor mit umgerechnet 87 PS, der ausschließlich die Hinterachse antreibt.

Der Benziner folgt dem aktuellen Downsizing-Trend und wird mittels Turbolader und Kompressor auf die imposante Leistung getrimmt. Ebenso imposant die Fahrleistungen des Vorzeige-SUV, das in 5,6 Sekunden auf 100 km/h sprintet. Nicht schlecht für ein Fahrzeug, dass sich in der für SUVs dieser Größe normalen zwei Tonnen Gewichtsklasse befindet.

 

Der PlugIn-Hybrid soll ab Start eine Reichweite von bis zu 43 Kilometern ermöglichen. Ein wenig „Spuki“ ist es noch immer, als wir mit dem großen und geräumigen SUV völlig lautlos durch das Parkhaus am Münchner Flughafen rollen. Jedoch, kaum nehmen wir am normalen Straßenverkehr teil, um unsere Fahrt in Richtung Berchtesgaden anzugehen, schaltet sich völlig unbemerkt der Benziner ein. Kein Wunder, es ist kalt und schmuddelig draußen. Sitzheizung, Scheibenheizung, Licht, Klimaanlage und weitere Verbraucher verlangen Leistung.

Und in einem XC90 der so opulent wie unser Topmodell ausgestattet ist, macht insbesondere das Nutzen der zahlreichen Premium-Ausstattungs-Features große Freude und sorgt für eine angenehme Fahrt. Auf unserer Reise genießen wir Sicherheitsfeatures wie das hervorragend ablesbare HeadUp-Display, switchen auf dem großen TFT-Display herum und erfreuen uns an aktuellen News die per integriertem WLAN-Anschluss auf unsere mobilen Geräte einprasseln.

 

Für Sicherheit sorgt bei vollem, optionalen Umfang, eine Fußgängererkennung, Querverkehr-Warner und auch ein Stauassistent ist dann mit an Bord. Diesen benötigen wir an diesem Tag nicht, da dass Wetter nicht unbedingt einladend ist. Es ist mehr nordisch, kalt, windig, Regen und teils Schnee, aber in unserem exzellent gedämmten Wikingerschiff ist die Reise bei widrigen Außenverhältnissen, hinauf zum Kempinski Hotel Berchtesgaden, luxuriös angenehm. Wir bleiben für heute Nacht hier oben auf dem Berg, für Volvo und den XC90 scheint es aber, mit dem gezielt ausgeweiteten Produkt-Portfolio, auch 2016 noch weiter hinauf zu gehen.

 

Text: Bernd Schweickard

© Foto: Volvo (8), Bernd Schweickard

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2 Comments

  1. Pingback: Schwer elektrisiert: Volvo XC90 T8 Twin Engine › Motoreport

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