Mercedes Benz GLA 250

Präzision und Qualität, das sind zwei Schlagworte die nicht nur auf die Produkte passen, die alljährlich in Halle 1 der Baselworld gezeigt werden. Wir sind auch dieses Jahr wieder vor Ort, um uns auf der Weltleitmesse der Uhrenindustrie, die neuesten Chronographen und Tourbillons anzuschauen.

 

Ein passendes Gefährt musste her, welches im Idealfall im Kontext zu den eingangs erwähnten Begriffen Präzision und Qualität steht. Und wenn man normale Menschen auf der Straße fragt, wer steht für Qualität in der Autobranche, wird man oft noch die Antwort „ei der Daimler“ zu hören bekommen. Und durch die Vernetzung mit der Luxus-Uhrenmarke IWC und der Vorstellung der neuen IWC AMG GT, wir berichteten hier, scheint die passende Automarke gefunden.

 

Mit dem im letzten Jahr präsentierten GLA bewegen wir auch ein Fahrzeug, was unsere Anforderungen an young, trendy lifestyle verkörpert. So geht’s auf in Richtung Basel. Mit 211 PS und 350 Nm ist der 1,5 Tonnen schwere GLA fabulös motorisiert und spurtet in 7,1 Sekunden auf 100 km/h. Mit maximal 230 km/h können wir es auf der Autobahn in Richtung Baselworld angehen.

Traktion ist bei unserer Version mit dem 4matic genanntem Allradantrieb immer gegeben. Zu den Komponenten der 4MATIC gehören der in das automatisierte Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT integrierte Nebenantrieb zur Hinterachse und das Hinterachsgetriebe mit integrierter, hydraulisch aktuierter Lamellenkupplung. Damit können die Antriebsmomente vollvariabel zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt werden.

Wir nutzen diese Vorteile um bei strahlendem Sonnenschein einen kleinen Ausflug ins Grüne zu unternehmen. Es wird steil und der Untergrund wechselt von Asphalt in lockere Kieselsteine und Wiese. Das stellt für den young urban Einstiegs-SUV der Stuttgarter natürlich kein Hindernis dar, wobei er aber sicherlich zu 99% in der schicken Stadt bewegt werden wird. Abends, auf dem Weg in die Lounge.

 

Auf der Straße hat uns das Automatikgetriebe nicht überzeugen können. Egal in welcher Einstellung wir fahren, wählbar sind Economy, Sport und Manuell, das Getriebe findet immer den schlechtesten Gang. Der eine ist zu kurz, der andere zu lang übersetzt. Dazu kommt die Voreinstellung. In Economy hat man das Gefühl einen Anker hinter dem Wagen herzuziehen, auf Sport schaltet die Elektronik meist sehr spät, was der Motor mit lautem Geschrei bei hohen Drehzahlen beantwortet.

 

Schaltet man selbst, entfaltet der GLA sein anderes, das typische Mercedes Benz Gesicht. Alles ist leise, gediegen und man fühlt sich im Premium-Ambiente des Interieurs einfach wohl. Unser Testwagen verfügt über die „AMG Line“ Option mit Fahrdynamikpaket und 15 mm Tieferlegung.  Die dann serienmäßige Sport-Direktlenkung hebt im kleinen GLA den Fahrspaß nochmals an. Im Exterieur fallen die AMG Styling Komponenten mit Einlegern in Frontsplitter und Seitenschwellerverkleidungen sowie einem Zierelement der Heckschürze in Titangrau matt auf. 18-Zoll AMG Leichtmetallräder und eine zweiflutige Sport-Abgasanlage mit im Stoßfänger integrierten verchromten Endrohrblenden sind weitere Kennzeichen. Auch das Ambiente im Interieur ist sportlich. Zu den Details zählen Sportsitze in Ledernachbildung ARTICO/Mikrofaser DINAMICA, das unten abgeflachte Multifunktions-Sportlenkrad sowie der Schalthebel in Leder mit Applikationen in Silberchrom.

 

Der Wahlhebel des Automatikgetriebes an der Lenksäule ist sicher gewöhnungsbedürftig, schafft aber Platz in der Mittelkonsole, der gut genutzt wird. Überhaupt muss Ergonomie im Lastenheft des GLA, eines Kompakt-SUV, ganz oben gestanden haben. Die Sitze sind bequem und bieten trotz des straffen Fahrwerks einen vorzüglichen Komfort. Das Lenkrad liegt perfekt in der Hand und die Bedienung der einzelnen Komponenten, Schalter, Taster oder mittels des großen freistehenden Displays, erfolgt intuitiv. Man könnte den Anschein haben, Mercedes Benz hätte uns, respektive unsere Motorik als Mittelwert genommen, bequem zu sitzen und alle Bedienfelder ohne Veränderung des Körpers zu erreichen.

 

Zahlreiche Assistenzsysteme erleichtern nicht nur das stupide Fahren hunderter Kilometer über die Autobahn, sondern bieten primär auch einen Mehrwert an Sicherheit. Serienmäßig besitzt der GLA unter anderem die Müdigkeitserkennung Attention Assist und den radargestützten Collision Prevention Assist mit adaptivem Bremsassistenten, der bereits ab 7 km/h hilft, Kollisionen zu vermeiden.

In Kombination mit der optionalen Distronic Plus wird daraus der Collision Prevention Assist Plus. Er verfügt über eine zusätzliche Funktion: Bei anhaltender Kollisionsgefahr und ausbleibender Fahrerreaktion kann das System bis zu Geschwindigkeiten von 200 km/h auch eine autonome Bremsung durchführen und so die Unfallschwere mit langsamer fahrenden oder anhaltenden Fahrzeugen verringern. Bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h bremst das System auch auf stehende Fahrzeuge und kann bis 20 km/h Auffahrunfälle vermeiden.

 

Sicherheit ist nicht nur auf der Straße oder im Gelände ein lebensnotwendiger Aspekt, sondern auch bei Outdoor-Aktivitäten. Ob beim Bergsteigen oder in die andere Richtung, beim Tauchen.

 

Der perfekte Begleiter für den Wassersport infizierten GLA Fahrer ist der IWC Aquatimer Deep Three.

 

Für passionierte Taucher ist klar: Tauchen ist eine aufregende und sichere Sportart, wenn man sich auf sein Equipment verlassen kann. Der mechanische Tiefen- und Tauchzeitmesser IWC Aquatimer Deep Three verköpert Design, Qualität und Präzision am Handgelenk. Dank des Titangehäuses ist die Aquatimer Deep Three leichter als ihr Vorgängermodell in Edelstahl. Zusätzlich bewirkt die schmalere Drehlünette mit den abgerundeten Griffmulden eine optische Verschlankung, und das, obwohl der Gehäusedurchmesser mit 46 Millimetern gleich geblieben ist und auf der rechten Seite zwei neue Funktionselemente hinzugekommen sind. Der Rückstelldrücker für den Maximaltiefenanzeiger ist von «8 Uhr» auf «2 Uhr» gewandert. Mit dem Drücker aus Keramik lässt sich die Maximaltiefenanzeige auf null zurückstellen. Unter der Titanverdeckung bei «4 Uhr» verbirgt sich der Kupplungs­mechanismus des neuen Drehringsystems. Das schwarze Zifferblatt ist trotz der vielen Anzeigen schlicht und über­sichtlich gestaltet. Es harmoniert nahezu kongenial mit unserem in grauen und schwarzen Farbschattierungen gehaltenen GLA.

 

Mit dem Aquatimer Deep Three baut die Schaffhausener Uhrenmanufaktur IWC, bei ihrer bereits dritten Taucheruhr-Generation den Technologievorsprung bei komplexen mechanischen Lösungen weiter aus.

 

Auf der anderen Seite präsentiert Mercedes Benz mit dem GLA seinen ersten Kompakt-SUV der Marke. Dies aber so gekonnt am Puls der Zeit, dass wir sicher sind, in ein paar Jahren auch hiervon eine dritte Generation fahren zu können.

www.mercedes-benz.de

www.iwc.com 

Unsere Neuheiten zur Baselworld

 

Text: Bernd Schweickard

© Foto: IWC (2), Baselworld (2), Bernd Schweickard

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